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Pflegekräfte Gehalt 2026: Was private Einrichtungen zahlen müssen, um dem TVöD Paroli zu bieten.

Pflegefachkraft prüft ihre Gehaltsabrechnung im Dienstzimmer

TVöD vs. privater Träger: Pflegekräfte kennen die Differenz genau.

Eine examinierte Pflegefachkraft verdient 2026 in Deutschland im Median rund 4.300 € brutto monatlich. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei ca. 3.400 €, mit Berufserfahrung sind über 4.100 € möglich. Im öffentlichen Dienst greift der TVöD-P mit Entgeltgruppe 7: Spanne 3.510–4.305 € brutto/Monat. Ab 01.05.2026 steigen die TVöD-P-Gehälter um +2,8 %. Der seit Juli 2025 bundesweit einheitliche Pflegemindestlohn beträgt für Pflegefachkräfte mit mind. 3-jähriger Ausbildung 20,50 € pro Stunde; ab Mai 2026 steigt er auf 21,03 €/h. Pflegehilfskräfte erhalten 16,52 €/h ab Mai 2026. Pflegedienstleitungen verdienen zwischen 4.200 € und 7.500 € brutto – je nach Einrichtungsgröße. Regional führt Hamburg mit ca. 51.333 € Jahresgehalt, Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 42.800 €. Tarifgebundene Einrichtungen zahlen typischerweise 500–800 € pro Monat mehr als nicht-tarifgebundene private Träger – eine zentrale Wettbewerbslücke, die nur über das Gesamtpaket schließbar ist.

In einem Satz: Wer 2026 als private Pflegeeinrichtung gegen den TVöD bestehen will, muss mindestens auf 90 % des TVöD-Niveaus + ein klares Gesamtpaket aus Schichtmodell, Wertschätzung und Karrierepfad setzen.


Pflegemindestlohn 2026 – bundesweit einheitlich

Seit Juli 2025 gilt ein bundesweit einheitlicher Pflegemindestlohn, der von der unabhängigen Pflegekommission ausgehandelt wird. Anders als der allgemeine Mindestlohn gilt er für alle Pflegeeinrichtungen – privat wie öffentlich, ambulant wie stationär.

Tabelle 1: Pflegemindestlohn 2025 → 2026

QualifikationsstufeStundenlohn ab 01.07.2025Stundenlohn ab 01.05.2026
Pflegehilfskraft16,10 €16,52 €
Qualifizierte Pflegehilfskraft (1-jährige Ausbildung)17,35 €17,80 €
Pflegefachkraft (3-jährige Ausbildung)20,50 €21,03 €

Konsequenz: Wer als Einrichtung den Mindestlohn knapp einhält, zahlt eine examinierte Pflegefachkraft mit 21,03 € × 173 Std. = ca. 3.638 € brutto/Monat. Das ist deutlich unter Markt-Median und garantiert Fluktuation.

Was passiert bei Unterschreitung?

Verstöße gegen den Pflegemindestlohn werden vom Zoll geprüft. Bußgelder bis 500.000 € pro Fall sind möglich – plus Nachzahlung an Mitarbeiter:innen mit 4-jähriger Verjährungsfrist. Praktische Realität: Nicht-tarifgebundene Einrichtungen, die den Mindestlohn als Maßstab nehmen, sind im Arbeitgeberwettbewerb chancenlos.


TVöD-P im Detail – was die öffentliche Hand zahlt

Der Tarifvertrag öffentlicher Dienst – Pflege (TVöD-P) gilt für ca. 35 % aller Pflegekräfte – primär in kommunalen Krankenhäusern, kommunalen Altenheimen und kirchlich-tarifgebundenen Einrichtungen.

Tabelle 2: TVöD-P Entgeltgruppen 2026 (Vollzeit, brutto/Monat)

EGBerufsbildStufe 1 (Einstieg)Stufe 6 (Spitze)
EG P 6Pflegehilfskraft2.860 €3.450 €
EG P 7Pflegefachkraft3.510 €4.305 €
EG P 8PFK mit Spezialisierung3.660 €4.495 €
EG P 9Wohnbereichsleitung3.825 €4.770 €
EG P 10PDL (kleinere Einrichtungen)4.105 €5.090 €
EG P 11–12PDL große Einrichtungen4.380 €6.300 €
EG P 13Pflegerische Leitungen4.940 €7.500 €

Plus-Komponenten beim TVöD-P

  • Schichtzulage ca. 100–155 €/Monat (Wechselschicht)
  • Nachtdienstzulage ca. 1,28 €/Stunde gesetzlich + tariflich oft mehr
  • Sonntagsentgelt +25 %, Feiertagsentgelt +135 %
  • Jahressonderzahlung ca. 84–100 % eines Monatsgehalts
  • 30 Urlaubstage
  • VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) als BAV-Äquivalent
  • AG-finanzierte Krankengeld-Aufstockung

Praxis-Implikation: Eine Pflegefachkraft TVöD-P EG 7 Stufe 3 verdient inklusive Zulagen oft +200–350 € mehr als die Tabelle suggeriert. Das macht die Lücke zu privaten Trägern noch größer als oft kommuniziert.


Pflegefachkraft-Gehalt nach Berufsjahren (TVöD-P EG 7)

Tabelle 3: TVöD-P EG 7 Stufen 2026

StufeBerufsjahreBrutto/Monat 2026
Stufe 11.–2. BJ3.510 €
Stufe 23.–5. BJ3.700 €
Stufe 36.–9. BJ3.945 €
Stufe 410.–13. BJ4.075 €
Stufe 514.–17. BJ4.190 €
Stufe 6ab 18. BJ4.305 €

Pflegedienstleitung (PDL) und Wohnbereichsleitung (WBL)

Pflegedienstleitungen sind 2026 der strategischste Recruiting-Engpass im Pflegebereich. Drei Faktoren machen den PDL-Markt extrem eng:

  1. Qualifikations-Hürde (zusätzliche 460+ Stunden Leitungsqualifikation nach § 71 SGB XI)
  2. Personenbindung (PDLs sind 5–10 Jahre an eine Einrichtung gebunden)
  3. Eingeschränkte Wechselbereitschaft

Tabelle 4: Pflege-Führungspositionen 2026

RolleEinstiegErfahrenGroße Einrichtung
Wohnbereichsleitung (WBL)3.800 €4.500 €
PDL (kleine Einrichtung < 50 Bewohner)4.200 €5.000 €
PDL (mittlere Einrichtung 50–100)4.800 €5.800 €
PDL (groß 100+)5.500 €6.500 €7.500 €
Klinik-Stationsleitung TVöD P 124.200 €5.200 €

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Altenpfleger und Krankenschwester im Vergleich

Seit der generalistischen Pflegeausbildung 2020 sind die Berufe formal verschmolzen zur „Pflegefachfrau / Pflegefachmann" – Altpflege-Bezeichnungen wie „Krankenschwester" oder „Altenpflegerin" sind aber im Alltag verbreitet.

Was gilt für die Vergütung?

  • Examinierte Pflegefachkraft (egal welcher Schwerpunkt): TVöD-P EG 7 oder Markt-Median ~4.300 €
  • Altpflege ohne 3-jährige Ausbildung (= Pflegehilfskraft): Pflegemindestlohn 16,52 €/h (ab Mai 2026) = ca. 2.860 € brutto/Vollzeit
  • Krankenschwester mit Fachweiterbildung (Onkologie, Anästhesie, Intensiv): EG P 8 / 9 = +400–800 € über EG 7

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Regionale Gehaltsunterschiede

Tabelle 5: Pflegefachkraft Jahresgehalt 2026 nach Bundesländern (Vollzeit)

BundeslandØ Jahresgehalt bruttoRelativ zum Mittel
Hamburg51.333 €+9 %
Baden-Württemberg49.800 €+6 %
Hessen49.100 €+4 %
Bayern48.700 €+3 %
Bremen48.200 €+2 %
NRW47.500 €+1 %
Niedersachsen47.000 €±0 %
Schleswig-Holstein46.500 €−1 %
Berlin46.900 €±0 %
Saarland46.200 €−2 %
Rheinland-Pfalz45.800 €−2 %
Brandenburg44.000 €−6 %
Sachsen43.200 €−8 %
Thüringen43.000 €−9 %
Sachsen-Anhalt42.900 €−9 %
Mecklenburg-Vorpommern42.800 €−9 %

Ost-West-Spread bei Pflege: geringer als bei Physio (5–9 % vs. 17–20 %), weil bundeseinheitlicher Mindestlohn ein Untergrenze-Niveau setzt.


Brutto-Netto-Rechnung 2026 für Pflegekräfte

Tabelle 6: Pflegefachkraft-Brutto/Netto 2026 (Steuerklasse I, kinderlos, 30, gesetzl. versichert)

Brutto/MonatNetto/Monat (ca.)Effektive Belastung
3.400 €2.250 €33,8 %
3.700 €2.420 €34,6 %
4.000 €2.580 €35,5 %
4.305 €2.745 €36,2 %
5.000 €3.110 €37,8 %

Mit Schichtzulagen (Nacht, Wochenend, Feiertag): +200–500 € steuerfrei (Nachtarbeit) oder steuerbegünstigt (Sonn-/Feiertagsentgelt). Das macht Schichten in der Pflege netto attraktiver, als die Brutto-Tabellen suggerieren.


Zuschläge – Nacht, Sonntag, Feiertag, Wechselschicht

Das deutsche Steuerrecht erlaubt für Pflegekräfte sehr attraktive steuerfreie Schichtzuschläge:

Tabelle 7: Steuerfreiheit der Pflege-Zuschläge

ZuschlagSteuerfrei bis
Nachtarbeit (20–6 Uhr)25 % des Grundlohns
Nachtarbeit (0–4 Uhr)40 % des Grundlohns
Sonntagsarbeit50 % des Grundlohns
Feiertagsarbeit125 % des Grundlohns
Heiligabend ab 14 Uhr150 %
Silvester ab 14 Uhr125 %

Praktischer Hebel: Eine Pflegekraft mit 3 Nachtdiensten/Woche verdient durch Zuschläge oft +450–600 €/Monat netto zusätzlich. Das wird in Stellenanzeigen oft unterkommuniziert – ein verschenkter Arbeitgeber-Pluspunkt.


Markt-Realität – was private Einrichtungen wirklich zahlen

Aus den anonymisierten Daten unserer 850+ Partner-Einrichtungen im Pflegebereich:

Drei Cluster

  • Top-Performer (15 %): TVöD-P-Niveau ±0 %, 4+ Benefits, Fluktuation < 12 %
  • Solid Standard (50 %): −5 % unter TVöD-P, 2–3 Benefits, Fluktuation 18–22 %
  • Risiko (35 %): −10 bis −15 % unter TVöD-P, 0–1 Benefits, Fluktuation 28 %+

Top-Performer-Einrichtungen machen 4 Dinge anders

  1. Tarif-nahes Brutto + transparent kommuniziert
  2. Schicht-Vorzüge offensiv sichtbar (steuerfreie Zuschläge in Stellenanzeige beziffern)
  3. Karriere-Pfad PFK → Wundmanagement / Palliativcare → WBL → PDL
  4. Wertschätzungs-Kultur – inkl. PDL mit „direktem Draht" zur Geschäftsführung

Mehr: Was Sie als Einrichtung Ihren Bewerbern bieten müssen →


Wie private Einrichtungen mit TVöD konkurrieren

Der TVöD zahlt im Schnitt 500–800 € pro Monat mehr als nicht-tarifgebundene private Einrichtungen. Diese Lücke ist nicht über Brutto schließbar – aber das Gesamtpaket macht den Unterschied.

Die 7 Hebel für TVöD-Konkurrenz

  1. Kleinere Teamgröße mit echtem Kennenlernen statt Anonymität
  2. Flexible Schichtmodelle (Wunsch-Dienstplan ab 8 Mitarbeiter:innen)
  3. Schnelle Entscheidungen – Inhaberin ist erreichbar, kein 3-stufiger Hierarchie-Weg
  4. Fortbildungsbudget mit klarem Karrierepfad (Wundmanagement, Palliativcare, PDL-Quali)
  5. Benefits: Sachbezug, JobRad, BAV, Deutschland-Ticket, Kindergartenzuschuss
  6. Weniger Bürokratie-Overhead als im Klinikalltag
  7. Wertschätzungs-Kultur – der häufigste Wechselgrund weg von Großeinrichtungen

Rechenbeispiel

KomponenteTVöD-P EG 7 Stufe 3Ihre private Einrichtung
Brutto/Monat3.945 €3.500 €
Steuerfreie Sachbezüge+50 €
Gesundheits-Budget+50 €
Deutschland-Ticket+58 €
BAV / VBL110 € (VBL)110 €
Schichtzulage130 €130 €
Gesamtwahrnehmung4.185 €3.898 €

Differenz 287 € schließbar über Wertschätzung, Schichtflexibilität und Karrierepfad.


Was Sie verlieren, wenn Sie unter Markt zahlen

Vakanzkosten in der Pflege

Eine offene Pflegefachkraft-Stelle kostet eine Einrichtung schnell:

  • 3–6 Monate Vakanz = ca. 25.000–45.000 € (Leasing/Springer-Kosten) + Team-Erschöpfung
  • Recruiting-Kosten = 4.000–8.000 €
  • Onboarding-Verlust = 4.000 €
  • Gesamtschaden: 35.000–60.000 € pro Vakanz

Der Pflege-Teufelskreis

  1. PFK kündigt → 35.000 €+ Schaden
  2. Team überlastet → weitere Kündigung in 4 Monaten (40 % Wahrscheinlichkeit)
  3. Akut-Recruiting → Leasingkraft → Team-Frust steigt
  4. Pflege-Qualität sinkt → MDK-Bemerkungen → Reputations-Schaden
  5. In 12 Monaten 40–60 % Team-Wechsel

Mehr zu Folgekosten unbesetzter Stellen →


Fachkräftemangel in Zahlen – 280.000 fehlen bis 2049

  • Bis 2049: 280.000 zusätzliche Pflegekräfte nötig (Bundesregierung)
  • Aktuell ca. 7.000 unbesetzte Stellen (BA-Daten 2025)
  • Fluktuation Pflegebereich: ca. 20 % jährlich
  • Demografischer Druck: Anteil 65+ auf 27 % bis 2040
  • Wartezeit auf einen ambulanten Pflegeplatz: in Großstädten 3–6 Monate

Mehr zum Fachkräftemangel Gesundheitswesen →


Steuerfreie Benefits, die wie 200–400 € wirken

BenefitPraxis-Kosten/MonatPFK-Wahrnehmung
Sachbezug 50 €50 €~75 € brutto-äquivalent
Gesundheits-Budget 50 €50 €~75 € brutto-äquivalent
Deutschland-Ticket 58 €58 €~85 € brutto-äquivalent
JobRad 100 €ca. 70 €~120 € brutto-äquivalent
BAV-Zuschuss 90 €90 €~135 € brutto-äquivalent
Kindergartenzuschussvariabelsehr hoch (häufig PFK-Mütter)
Fortbildungsbudget 1.500 €/J125 €/MonatKarriere-Hebel

Aus 825 Lippe-Partner-Einrichtungen ausgewertet

Was Pflegekräfte 2026 wirklich wollen (Reihenfolge der Häufigkeit):

  1. Wertschätzung und Teamkultur (Platz 1, mit großem Abstand)
  2. Faire Schichtmodelle (Wunsch-Dienstplan, faire Wochenend-Verteilung)
  3. Marktgerechtes Gehalt + Schichtzulagen transparent
  4. Fortbildungsbudget (Karrierepfad)
  5. Kleinere Team-Größe mit echtem Kennenlernen
  6. Benefits (BAV, Deutschland-Ticket, Kindergarten)
  7. Direkter Draht zur Leitung ohne Hierarchie-Stufen

Häufigste Wechselgründe weg von Großeinrichtungen

  • Anonymität / Personalnummer-Gefühl
  • Starre Dienstpläne ohne Wunsch-Berücksichtigung
  • Bürokratie-Overhead
  • 3-stufige Hierarchie ohne direkten GF-Kontakt
  • Pflege-Qualität-Konflikte mit Wirtschaftlichkeit

Lippe-Fallstudien aus dem Pflegebereich

„Innerhalb der ersten ein, zwei Wochen die ersten Anfragen und Vorstellungsgespräche. Die Einstellungen kamen sehr, sehr schnell."Maximilian Franker, Pflegeteam Schwester Theresia · Quelle: Video-Testimonial

„Wir hatten einen Personalengpass und nach monatelanger erfolgloser Suche haben wir mit der Hilfe von Herrn Lippe 6 neue Mitarbeiterinnen einstellen können."Nils Heits · Quelle: Trustpilot

„Die Geschäftsführung ist direkt erreichbar – das war für mich der entscheidende Unterschied zum Konzern."Pflegefachkraft, ambulante Einrichtung NRW · anonymisiertes Onboarding-Statement


Stellenanzeigen mit Gehalt – was 2026 funktioniert

Die 5 Pflicht-Bestandteile einer wirksamen Pflege-Stellenanzeige

  1. Konkretes Gehalt + Schichtzulagen („3.800 € + bis 600 € steuerfreie Schichtzuschläge")
  2. Konkrete Schicht-Modelle (kein „Schichtdienst", sondern „Wunsch-Dienstplan, max. 1 Wochenende/Monat")
  3. Konkretes Team-Bild mit Geschäftsführung sichtbar
  4. Konkreter Karrierepfad (Wundmanagement → WBL → PDL)
  5. Konkrete Personalsituation (Personalschlüssel transparent kommunizieren)

Glossar – Pflege-Gehaltsbegriffe einfach erklärt

TVöD-P – Tarifvertrag öffentlicher Dienst, Pflege.

EG P 7 – Standard-Eingruppierung für examinierte Pflegefachkräfte.

Pflegemindestlohn – Bundesweit einheitlicher Mindestlohn für Pflegeberufe (3 Stufen).

PDL – Pflegedienstleitung (mit Leitungsqualifikation nach § 71 SGB XI).

WBL – Wohnbereichsleitung (Verantwortung für 15–50 Bewohner).

Generalistische Ausbildung – Seit 2020: gemeinsame Grundausbildung Alten-, Kranken-, Kinderkrankenpflege.

Wechselschicht-Zulage – Tarifliche Zulage für regelmäßigen Schichtwechsel (Früh-Spät-Nacht).

Schichtzulage steuerfrei – Steuerfreiheit von Nacht-/Sonntags-/Feiertags-Zuschlägen nach § 3b EStG.

VBL – Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder; Pendant zur BAV im öffentlichen Dienst.

MDK – Medizinischer Dienst (Qualitätsprüfung in Pflegeeinrichtungen).


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FAQ – 18 Antworten zum Pflege-Gehalt

1. Was verdient eine Pflegefachkraft 2026? Im Median 4.300 € brutto/Monat.

2. Wie hoch ist der Pflegemindestlohn 2026? Pflegefachkraft 21,03 €/h ab Mai 2026.

3. Was ist TVöD-P? Tarifvertrag öffentlicher Dienst für Pflegeberufe.

4. Was verdient eine PDL? 4.200–7.500 € je nach Einrichtungsgröße.

5. In welchem Bundesland verdienen Pflegekräfte am meisten? Hamburg (~51.300 €/Jahr).

6. Muss ich als privater Pflegedienst nach TVöD zahlen? Nein, aber mind. Pflegemindestlohn.

7. Was verdient eine Altenpflegerin? Mit 3-jähriger Ausbildung wie PFK – Median 4.300 €.

8. Welche Benefits sind in der Pflege entscheidend? Schichtmodelle, Wertschätzung, BAV, Karrierepfad.

9. Wie kann ich mit dem TVöD konkurrieren? Über Schichtflexibilität, kleinere Teams, Karrierepfad.

10. Was verdient eine Pflegehilfskraft ohne Ausbildung? Ca. 2.860 € brutto Vollzeit (Mindestlohn ab Mai 2026).

11. Welche Schichtzuschläge sind steuerfrei? Nacht +25 %, Sonntag +50 %, Feiertag +125 %.

12. Wann kommt die nächste TVöD-P-Erhöhung? Mai 2026: +2,8 %.

13. Was kostet mich eine offene Pflege-Stelle? 35.000–60.000 €/Vakanz.

14. Wie viele Pflegekräfte fehlen bundesweit? Ca. 7.000 aktuell, bis 2049 zusätzliche 280.000 nötig.

15. Lohnt sich Wundmanagement-Fortbildung gehaltstechnisch? Ja, +200–400 € üblich.

16. Wie viel verdient eine Pflegefachkraft mit Spezialisierung Onkologie? EG P 8/9, +400–800 € über EG 7.

17. Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung Pflege? 1.340 € (1. AJ), 1.402 € (2. AJ), 1.503 € (3. AJ) (TVAöD-Pflege).

18. Was ist die generalistische Pflegeausbildung? Seit 2020 gemeinsame Ausbildung statt 3 getrennter Pflegeberufe.


Quellen & Autorenkasten

Externe Quellen

Interne Verlinkung

Autoren-Box

Jana Goddinger – Senior Recruiterin Pflege bei Lippe Personal. Spezialisiert auf ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen. Begleitung von 200+ Pflege-Mandaten.


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