Hausarztpraxen haben einen besonders großen MFA-Bedarf: Jede Praxis braucht typischerweise 3–8 MFAs mit breitem Aufgabenspektrum (Anmeldung, Abrechnung, Blutentnahme, EKG, Impfungen, Verbandwechsel, Wundversorgung, Beratung). Gleichzeitig ist der Wettbewerb im Stadtgebiet hart (oft 5–8 Hausarztpraxen in einem Stadtteil) und in ländlichen Regionen extrem schwierig. Dokumentiertes Beispiel aus Schleswig-Holstein: Matthias Juraschek, Hausarztpraxis Handewitt, suchte 12 Monate erfolglos nach zwei MFAs über eBay Kleinanzeigen, Zeitungsannoncen und die Agentur für Arbeit. Die Praxis musste mehrere Wochen schließen wegen Unterbesetzung, mit erheblichen Umsatzeinbrüchen. Mit Lippe Personal: nach der ersten Anzeige 43 Bewerbungen in zwei Wochen, beide Stellen besetzt. Die Methode funktioniert in ländlichen Regionen besonders stark, weil das „Arbeiten, wo andere Urlaub machen"-Framing Stadtflüchtlinge anspricht. Bundesweit zeigen unsere 850+ Partnerpraxen: Hausarztpraxen mit klarem Arbeitgeber-Profil und aktiver Social-Media-Präsenz finden 3× schneller als Praxen mit klassischer Anzeige.
Das Hausarzt-MFA-Profil
Fachliche Aufgaben:
- Anmeldung, Terminkoordination, Patientenaufnahme
- Blutentnahme, Laborvorbereitung
- EKG, Blutdruck, Basisdiagnostik
- Impfungen (mit Delegations-Regelungen)
- Verbandwechsel, Wundversorgung
- Rezeptverwaltung, Abrechnung
- Gesundheitsberatung (DMP)
Soft Skills:
- Belastbarkeit bei hohem Patientenaufkommen
- Multitasking
- Empathie für alle Altersgruppen und sozialen Schichten
Fallstudie Hausarztpraxis Handewitt
„Vor der Zusammenarbeit haben wir zwölf Monate vergeblich nach zwei MFAs gesucht. Aufgrund der langen erfolglosen Mitarbeitersuche mussten wir tatsächlich die Praxis für mehrere Wochen schließen und hatten erhebliche Umsatzeinbrüche. Innerhalb von zwei Wochen trafen dreiundvierzig Zusendungen von Lebensläufen ein." — Matthias Juraschek · Quelle: Video-Testimonial
Auch die Zusatzstelle (Facharzt) wurde besetzt.
Der ländliche Vorteil
In Städten mit 5–8 Hausarztpraxen konkurrieren alle um denselben Kandidatenpool. In ländlichen Regionen kann eine gut positionierte Praxis Stadtflüchtlinge ansprechen: MFAs aus Großstädten, die Arbeitsbelastung und Mieten satthaben. Unser „Arbeiten, wo andere Urlaub machen"-Framing spricht diese Zielgruppe direkt an.
Was Hausarztpraxen anders machen
- Team-Größe kommunizieren (nicht als „klein", sondern als „persönlich")
- DMP-Expertise (Diabetes, KHK, Asthma) als Karrierefaktor zeigen
- Multitasking als Reiz statt Belastung positionieren
- Fortbildungsangebot für NäPA (nicht-ärztliche Praxisassistentin)
- Ländliche Praxen: Lebensqualität-Framing („Nach Feierabend am Meer/See")
FAQ
- Was unterscheidet eine Hausarzt-MFA von einer Facharzt-MFA?
- Wie viele MFAs braucht eine typische Hausarztpraxis?
- Was verdient eine MFA in einer Hausarztpraxis?
- Wie finde ich MFAs in ländlichen Regionen?
- Was ist NäPA?
- Wie positioniere ich eine Landpraxis als Arbeitgeber?
- Welche Benefits ziehen Hausarzt-MFAs?
- Wie war der Fall Handewitt im Detail?
- Lohnt sich eine Azubi-Einstellung?
- Wie binde ich junge MFAs nach der Ausbildung?
